Numfino

CAGR-Rechner

Der CAGR ist die gleichmäßige jährliche Rendite, mit der ein Wert von einem Startwert zu einem Endwert gewachsen wäre. Er macht Anlagen mit unterschiedlicher Laufzeit vergleichbar.

EUR
EUR
Jahre
Jährliche Wachstumsrate (CAGR)14,87%
Jährliche Wachstumsrate (CAGR)14,87%
Gesamtzuwachs
100%
Jahre bis zur Verdopplung
5 Jahre
010.00020.00030.00012345
JahrWert bei gleichmäßigem Wachstum
111.487 €
213.195 €
315.157 €
417.411 €
520.000 €

So nutzen Sie den Rechner

  1. Tragen Sie den Anfangswert ein, also den Wert zu Beginn.
  2. Geben Sie den Endwert ein, den Wert am Ende des Zeitraums.
  3. Setzen Sie die Anzahl der Jahre dazwischen ein.
  4. Lesen Sie die Jährliche Wachstumsrate (CAGR), den Gesamtzuwachs und die Jahre bis zur Verdopplung ab; die Tabelle zeigt den Wert bei gleichmäßigem Wachstum.

Was der CAGR bedeutet

CAGR steht für Compound Annual Growth Rate, auf Deutsch die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate mit Zinseszinseffekt. Sie beantwortet: Mit welchem konstanten Prozentsatz pro Jahr müsste ein Wert wachsen, um von A nach B zu kommen?

CAGR = (Endwert / Anfangswert)^(1/t) − 1
  • Anfangswert = Wert zu Beginn
  • Endwert = Wert am Ende
  • t = Anzahl der Jahre
  • Ergebnis in Prozent = CAGR × 100

In der Praxis schwankt ein Wert von Jahr zu Jahr. Der CAGR glättet das zu einer einzigen Zahl, die nicht die Schwankungen, aber das Ergebnis wiedergibt. Er ist das geometrische Mittel der jährlichen Renditen.

Beispiel: von 10.000 € auf 20.000 €

Verdoppelt sich ein Wert von 10.000 € auf 20.000 € in 5 Jahren, beträgt der CAGR 14,87 %. Der Gesamtzuwachs liegt bei 100 %. Dauert dieselbe Verdopplung 10 Jahre, sinkt der CAGR auf 7,18 %.

Wächst ein Wert dagegen von 10.000 € auf 14.000 € in 5 Jahren, sind es 6,96 % pro Jahr bei 40 % Gesamtzuwachs, und eine Verdopplung dauert bei dieser Rate etwa 10,3 Jahre.

So nutzen Sie den CAGR

Vergleichen Sie damit Fonds, Depots, Unternehmensumsätze oder Immobilienwerte über gleich lange oder unterschiedlich lange Zeiträume. Ein höherer CAGR bedeutet nicht automatisch eine bessere Anlage, wenn das Risiko deutlich höher war.

Haben Sie einzelne Käufe und Verkäufe, passt der Rendite-Rechner. Wie schnell Geld sich bei einer bestimmten Rate verdoppelt, zeigt auch die 72er-Regel. Mit dem Zinseszins-Rechner rechnen Sie in die Zukunft.

Ein praktisches Beispiel: Ein Fondsdepot startete mit 10.000 € und steht nach fünf Jahren bei 14.000 €. Der Gesamtzuwachs von 40 % klingt gut, pro Jahr sind es aber nur 6,96 %. Genau diese Zahl können Sie mit einem Tagesgeldzins oder der Teuerungsrate vergleichen.

Der CAGR eignet sich auch für Unternehmenszahlen wie Umsatz oder Gewinn, solange Anfangs- und Endwert positiv sind. Je länger der betrachtete Zeitraum, desto aussagekräftiger ist er, weil einzelne starke oder schwache Jahre weniger ins Gewicht fallen.

Typische Fehler

  • Den Durchschnitt der Jahresrenditen mit dem CAGR verwechseln; der einfache Mittelwert überschätzt das Ergebnis bei Schwankungen.
  • Zu kurze Zeiträume betrachten, in denen Zufall dominiert.
  • Ein- und Auszahlungen im Zeitraum ignorieren; der CAGR passt nur für einen Start- und einen Endwert.
  • Inflation und Gebühren nicht berücksichtigen.
  • Vergangene CAGR-Werte als Prognose lesen.

Annahmen und Grenzen

Der CAGR sagt nichts über den Weg zwischen Start und Ende. Zwei Anlagen mit gleichem CAGR können sehr unterschiedlich schwanken. Der Rechner setzt voraus, dass Anfangs- und Endwert positiv sind und dass es keine Zwischenzahlungen gab.

Steuern, Gebühren und Inflation sind nicht eingerechnet. Für Anlageentscheidungen sollten Sie mehrere Kennzahlen heranziehen.

Häufige Fragen

Was ist der CAGR?

Der CAGR ist die jährliche Wachstumsrate, die nötig wäre, um bei gleichmäßigem Wachstum vom Anfangs- zum Endwert zu kommen.

Wie berechne ich den CAGR von 10.000 € auf 20.000 € in 5 Jahren?

(20.000 ÷ 10.000)^(1/5) − 1 ergibt 14,87 % pro Jahr.

Was ist der Unterschied zum Durchschnitt der Jahresrenditen?

Der einfache Durchschnitt ignoriert den Zinseszins. Der CAGR berücksichtigt ihn und zeigt die tatsächlich erzielte Wachstumsrate.

Kann der CAGR negativ sein?

Ja, wenn der Endwert unter dem Anfangswert liegt. Dann hat der Wert pro Jahr im Schnitt verloren.

Ist ein hoher CAGR immer gut?

Nein. Er sagt nichts über das eingegangene Risiko und garantiert keine künftige Entwicklung.

Quellen und weiterführende Links

Zuletzt geprüft am 10. Oktober 2026 · So rechnen wir