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Gewinnmarge-Rechner

Wie viel bleibt von Ihrem Verkaufspreis als Gewinn übrig? Der Rechner berechnet Gewinnmarge und Aufschlag und zeigt, welchen Preis Sie für eine Wunschmarge brauchen.

EUR
EUR
Gewinnmarge33,22%
Gewinnmarge33,22%
Gewinn
19,90 €
Aufschlag
49,75%
Preis für 50 % Marge
80,00 €
  • Kosten40,00 €66,8%
  • Gewinn19,90 €33,2%
ZielmargeVerkaufspreisAufschlag
10%44,44 €11,11%
20%50,00 €25%
25%53,33 €33,33%
30%57,14 €42,86%
40%66,67 €66,67%
50%80,00 €100%
60%100,00 €150%
70%133,33 €233,33%

So nutzen Sie den Rechner

  1. Tragen Sie bei Kosten Ihren Einkaufspreis oder die Herstellkosten pro Stück ein, jeweils ohne Umsatzsteuer.
  2. Geben Sie bei Verkaufspreis den Nettopreis ein, ebenfalls ohne Umsatzsteuer.
  3. Lesen Sie Gewinnmarge, Gewinn und Aufschlag ab.
  4. Die Tabelle zeigt, welchen Verkaufspreis und welchen Aufschlag Sie für Margen von 10 bis 70 % brauchen.

Marge und Aufschlag: der Unterschied

Die Gewinnmarge setzt den Gewinn ins Verhältnis zum Verkaufspreis. Der Aufschlag (Kalkulationsaufschlag) setzt ihn ins Verhältnis zu den Kosten. Beide beschreiben denselben Gewinn, aber mit unterschiedlicher Basis, deshalb ist der Aufschlag immer größer als die Marge.

Gewinn = Verkaufspreis − Kosten;  Marge = Gewinn / Verkaufspreis;  Aufschlag = Gewinn / Kosten;  Preis für Wunschmarge = Kosten / (1 − Marge)
  • Kosten = Einkaufspreis oder Herstellkosten pro Stück
  • Verkaufspreis = Nettopreis, den Sie erhalten
  • Marge und Aufschlag werden in Prozent angegeben

Das führt in der Praxis zu Fehlern: Ein Aufschlag von 50 % ergibt keine Marge von 50 %, sondern nur 33,3 %. Wer eine Marge von 50 % braucht, muss die Kosten verdoppeln.

Beispiel: Einkauf 40 €, Verkauf 59,90 €

Ein Artikel kostet Sie 40,00 € netto und wird für 59,90 € netto verkauft. Der Gewinn beträgt 19,90 €, die Gewinnmarge 33,22 % und der Aufschlag 49,75 %. Für eine Marge von 50 % müssten Sie den Artikel für 80 € anbieten.

Die Preistabelle zeigt es für andere Ziele: Für 25 % Marge benötigen Sie bei 40 € Kosten einen Preis von 53,33 € (Aufschlag 33,3 %), für 40 % einen Preis von 66,67 € (Aufschlag 66,7 %).

Netto rechnen, nicht brutto

In Deutschland zeigen Preise für Privatkunden die Umsatzsteuer bereits an. Diese gehört aber nicht zu Ihrem Erlös, denn Sie führen sie ans Finanzamt ab. Rechnen Sie Marge und Aufschlag deshalb mit Nettopreisen. Wie Sie Netto- und Bruttopreise ineinander umrechnen, zeigt der Mehrwertsteuer-Rechner.

Zu den Kosten gehören nicht nur der Einkaufspreis, sondern auch Fracht, Verpackung, Zahlungsgebühren, Retourenquote und Plattformgebühren. Dies ist die Marge vor Fixkosten wie Miete oder Personal.

Wie Sie die Marge verbessern

Sie haben drei Hebel: Einkaufskosten senken (Menge, Lieferantenwechsel, weniger Retouren), Preise anheben oder das Sortiment verändern, sodass mehr margenstarke Artikel verkauft werden. Prüfen Sie bei Preiserhöhungen, wie sich die Absatzmenge verändert. Eine höhere Marge nützt wenig, wenn weniger verkauft wird.

Um zu wissen, wie viele Stücke Sie überhaupt verkaufen müssen, um die Fixkosten zu decken, nutzen Sie den Break-even-Rechner. Rabatte wirken stark auf die Marge, siehe Rabattrechner.

Typische Margen richtig vergleichen

Margen unterscheiden sich stark nach Branche und Geschäftsmodell. Im Online-Handel mit Markenware sind niedrige einstellige oder niedrige zweistellige Margen nicht ungewöhnlich, bei eigenen Produkten, Software oder Dienstleistungen sind sie oft höher. Vergleichen Sie daher nicht mit Zahlen aus fremden Branchen, sondern mit Ihren eigenen Vorperioden und mit Branchenberichten, die Ihre Kammer oder Ihr Verband veröffentlicht.

Unterscheiden Sie auch Rohertrag (Verkaufspreis minus Wareneinsatz), Deckungsbeitrag (nach variablen Kosten) und Nettomarge (nach allen Kosten und Steuern). Dieser Rechner liefert die Marge auf Stückebene, also die Basis für die anderen Kennzahlen.

Grenzen des Rechners

Der Rechner berechnet die Marge pro Stück. Er enthält keine Fixkosten, Steuern auf den Gewinn, Mengenrabatte oder Skonti. Ein positives Ergebnis bedeutet nicht, dass das Unternehmen profitabel ist. Für Preisentscheidungen im Betrieb sollte die Kalkulation mit Ihrer Buchhaltung oder Steuerberatung abgestimmt werden.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Gewinnmarge?

Teilen Sie den Gewinn (Verkaufspreis minus Kosten) durch den Verkaufspreis und multiplizieren Sie mit 100.

Was ist der Unterschied zwischen Marge und Aufschlag?

Die Marge bezieht den Gewinn auf den Verkaufspreis, der Aufschlag auf die Kosten. 33,22 % Marge entsprechen 49,75 % Aufschlag.

Wie berechne ich den Verkaufspreis für eine Wunschmarge?

Kosten geteilt durch (1 minus Marge). Für 40 € Kosten und 50 % Marge sind das 80 €.

Rechne ich mit oder ohne Umsatzsteuer?

Ohne. Die Umsatzsteuer führen Sie ab. Sie gehört nicht zu Ihrem Erlös.

Ist die Handelsspanne dasselbe?

Im Handel wird der Begriff Handelsspanne ähnlich verwendet. Prüfen Sie jeweils, ob sich die Prozentzahl auf den Preis oder auf die Kosten bezieht.

Quellen und weiterführende Links

Zuletzt geprüft am 10. Oktober 2026 · So rechnen wir