So nutzen Sie den Rechner
- Tragen Sie Ihr Sparziel ein, also den Betrag, den Sie am Ende haben möchten.
- Geben Sie ein, was Sie Bereits gespart haben.
- Setzen Sie den erwarteten Jahreszins und die Zeit bis zum Ziel in Jahren (auch 0,5 oder 1,5).
- Lesen Sie Monatlich sparen, Wöchentlich sparen, Ihre Einzahlungen gesamt und Zinsertrag ab.
So wird die Sparrate berechnet
Zuerst wird Ihr bereits gespartes Geld mit dem Zins bis zum Zieltermin fortgeschrieben. Die Lücke zum Sparziel muss durch regelmäßige Einzahlungen geschlossen werden, die ihrerseits Zinsen bringen.
R = (Z − S · (1 + i)^n) · i / ((1 + i)^n − 1)- R = monatliche Sparrate
- Z = Sparziel, S = bereits gespartes Geld
- i = monatlicher Zinssatz (Jahreszins ÷ 12 ÷ 100)
- n = Anzahl der Monate bis zum Ziel
Der Rechner löst die Formel für die Zukunftswerte einer Sparrate nach der Rate auf. Bei einem Zins von 0 % reduziert sie sich auf einfache Division.
Beispiel: 20.000 € in drei Jahren
Sie wollen 20.000 € sparen, haben 2.000 € und erhalten 3 % Zins. In drei Jahren brauchen Sie 473,46 € pro Monat oder 109,26 € pro Woche. Eingezahlt werden 17.044,62 €, 955,38 € kommen als Zinsen dazu.
Mit fünf Jahren Zeit sinkt die Sparrate auf 273,44 €, die Zinsen steigen auf 1.593,81 €. Ganz ohne Zinsen wären es bei drei Jahren 500,00 € im Monat. Je kürzer der Zeitraum, desto weniger helfen Zinsen, und desto wichtiger ist die Sparrate.
So nutzen Sie das Ergebnis
Prüfen Sie, ob die Rate zu Ihrem Haushaltsbudget passt. Wenn nicht, verlängern Sie den Zeitraum oder senken Sie das Ziel. Planen Sie zuerst einen Notgroschen ein; der Notgroschen-Rechner zeigt, wie viel Sie als Reserve brauchen.
Für längere Zeiträume mit einem Sparplan, in dem Zinsen kräftiger wirken, nutzen Sie den Zinseszins-Rechner.
Ein Hinweis zur Praxis: Die berechnete Rate setzt voraus, dass Sie jeden Monat dieselbe Summe zurücklegen. Fällt ein Monat aus, holen Sie ihn besser mit höheren Raten nach, sonst verfehlen Sie den Zieltermin. Rechnen Sie bei wichtigen Zielen mit einem kleinen Puffer.
Haben Sie mehrere Ziele, etwa Urlaub, Auto und Reserve, rechnen Sie jedes einzeln durch und addieren die Raten. So sehen Sie schnell, ob Ihr Budget alles trägt oder ob Sie ein Ziel verschieben müssen.
Tipps zum Erreichen des Sparziels
- Richten Sie einen Dauerauftrag am Tag des Gehaltseingangs ein.
- Nutzen Sie ein eigenes Konto für das Ziel, damit das Geld nicht im Alltag verschwindet.
- Vergleichen Sie Tagesgeld- und Festgeldangebote; für kurze Ziele sind sichere Anlagen sinnvoll.
- Erhöhen Sie die Rate bei Gehaltserhöhungen oder wenn Kosten wegfallen.
- Prüfen Sie, ob Einlagen bei Ihrer Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt sind.
Annahmen und Grenzen
Der Rechner nimmt einen festen Zins an, monatlich gutgeschrieben, und gleiche Einzahlungen am Monatsende. Zinssätze bei Tagesgeld ändern sich, Steuern auf Zinsen und Gebühren sind nicht berücksichtigt. Der Sparer-Pauschbetrag kann Erträge bis zu einer Grenze steuerfrei halten.
Die Wochenrate ist ein Näherungswert, den Sie bei Bedarf durch Ihre tatsächliche Zahlweise ersetzen.
Häufige Fragen
Wie viel muss ich sparen, um 20.000 € in 3 Jahren zu haben?
Bei 2.000 € Startguthaben und 3 % Zins sind es etwa 473 € im Monat. Ohne Zinsen wären es 500 €.
Wie gehe ich vor, wenn ich keinen Zins bekomme?
Tragen Sie 0 % ein. Dann ergibt sich die Rate aus der Differenz zwischen Ziel und Erspartem, geteilt durch die Zahl der Monate.
Soll ich lieber länger oder mehr sparen?
Ein längerer Zeitraum senkt die Rate und nutzt Zinsen besser. Wählen Sie die Rate, die Sie auch in knappen Monaten durchhalten.
Wo lege ich Geld für ein kurzfristiges Sparziel an?
Für Ziele in den nächsten Jahren eignen sich schwankungsarme Anlagen wie Tagesgeld oder Festgeld, weil Kursverluste kurz vor dem Ziel nicht mehr aufholbar sind.
Werden Steuern auf die Zinsen berücksichtigt?
Nein, der Rechner zeigt Zinsen vor Steuern. Ihre Bank führt Abgeltungsteuer ab, soweit kein Freistellungsauftrag ausreicht.