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Notgroschen-Rechner

Ein Notgroschen fängt Autoreparatur, Jobverlust oder defekte Waschmaschine ab, ohne Schulden zu machen. Der Rechner nennt Ihre Zielsumme und wie lange das Ansparen dauert.

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Notgroschen-Ziel7.200,00 €
Notgroschen-Ziel7.200,00 €
Zeit bis zum Ziel19 Monate (1 Jahr 7 Monate)
Noch zu sparen
4.700,00 €
Heute gedeckte Monate
1,3889
Mindestens 3 Monate
5.400,00 €
  • Bereits gespart2.500,00 €34,7%
  • Noch zu sparen4.700,00 €65,3%

So nutzen Sie den Rechner

  1. Tragen Sie bei Notwendige Ausgaben pro Monat Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Versicherungen, Raten und Fahrtkosten ein. Freizeit lassen Sie weg.
  2. Wählen Sie die Monate Absicherung. Verbreitet ist die Faustregel von drei bis sechs Monaten.
  3. Tragen Sie bei Bereits gespart ein, was Sie schon zurückgelegt haben, und bei Monatlich sparbar, was Sie monatlich zurücklegen können.
  4. Der Rechner zeigt das Ziel, den Fehlbetrag und die Zeit bis zum Erreichen. Prüfen Sie auch, für wie viele Monate das aktuelle Guthaben reicht.

Wofür der Notgroschen da ist

Der Notgroschen (auch Notfallreserve oder Liquiditätsreserve) deckt unerwartete Ausgaben und Einkommenslücken. Er gehört nicht in Aktien oder andere Anlagen mit Schwankungen, sondern auf ein Tagesgeldkonto oder Girokonto, auf das Sie jederzeit zugreifen können.

Ziel = notwendige Monatsausgaben × Monate;  Fehlbetrag = Ziel − Ersparnisse;  Dauer = Fehlbetrag / monatliche Sparrate (aufgerundet)
  • Notwendige Monatsausgaben = Fixkosten plus Lebensmittel, ohne Luxus
  • Monate = gewünschte Absicherungsdauer
  • Sparrate = Betrag, den Sie pro Monat zurücklegen

Der Rechner nimmt Ihre notwendigen Monatsausgaben als Maßstab, nicht Ihr Einkommen. Wenn Ihr Einkommen wegfällt, brauchen Sie nur das Nötigste, und genau das soll der Puffer abdecken.

Beispiel: 1.800 € Ausgaben, 4 Monate Puffer

Ihre notwendigen Ausgaben liegen bei 1.800 € im Monat, Sie wollen vier Monate absichern. Das Ziel beträgt 7.200 €. Sie haben 2.500 € zurückgelegt, das reicht für 1,39 Monate. Es fehlen 4.700 €.

Mit 250 € pro Monat dauert es 19 Monate, bis der Puffer steht. Die Mindestreserve von drei Monaten (5.400 €) erreichen Sie schon früher. Das gibt Ihnen ein erstes Etappenziel.

Wie viele Monate sind richtig?

Drei Monate sind eine untere Faustregel, sechs Monate gelten als solider Puffer. Wer selbstständig ist, schwankend verdient, Kinder oder ein Haus hat, plant eher mehr. Angestellte in einer sicheren Branche mit zweitem Einkommen im Haushalt können mit weniger auskommen.

Berücksichtigen Sie, was bereits abgesichert ist. Arbeitslosengeld und Krankengeld ersetzen nur einen Teil des Einkommens, Absicherungen wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung decken andere Risiken. Für Ihre persönliche Lage hilft eine unabhängige Beratung, etwa bei der Verbraucherzentrale.

So bauen Sie den Puffer schneller auf

Richten Sie einen Dauerauftrag direkt nach Gehaltseingang ein. Wer Geld erst am Monatsende überweist, spart meist weniger. Teilen Sie das Ziel in Etappen: ein Monat, drei Monate, dann das volle Ziel. Prüfen Sie Ihre Ausgaben mit dem Budgetrechner, um Spielraum zu finden.

Sonderzahlungen wie Steuererstattung oder Bonus können den Aufbau deutlich verkürzen. Nutzen Sie den Puffer nur für echte Notfälle und füllen Sie ihn danach wieder auf.

Notgroschen und andere Sicherheiten im Überblick

Der Notgroschen ist nur ein Baustein. Eine private Haftpflichtversicherung schützt vor hohen Schadenersatzforderungen, eine Berufsunfähigkeitsversicherung vor dem Ausfall des Einkommens durch Krankheit, die gesetzliche Absicherung bei Arbeitslosigkeit deckt nur einen Teil des Einkommens. Der Puffer überbrückt, was diese Leistungen nicht abdecken oder bis sie greifen.

Sie müssen den Puffer nicht auf einmal aufbauen. Beginnen Sie mit 1.000 € als Startpolster, erhöhen Sie ihn auf einen Monatsbedarf und dann Stück für Stück bis zum Ziel. Jeder Schritt reduziert das Risiko, bei einer Panne in den Dispo zu rutschen, dessen Zinsen deutlich höher liegen als Sparzinsen.

Grenzen des Rechners

Der Rechner ignoriert Zinsen auf dem Tagesgeld und Inflation. Er geht von konstanten Ausgaben und einer konstanten Sparrate aus. Wenn Sie den Puffer zusätzlich als Geldanlage verstehen wollen, schauen Sie sich den Sparziel-Rechner an. Die Zielsumme ist eine Orientierung, keine Pflicht.

Häufige Fragen

Wie hoch sollte ein Notgroschen sein?

Üblich sind drei bis sechs Monatsausgaben. Selbstständige oder Haushalte mit nur einem Einkommen planen oft mehr.

Wo lege ich den Notgroschen an?

Auf einem Tagesgeld- oder Girokonto, auf das Sie jederzeit zugreifen können, nicht in schwankenden Anlagen.

Rechne ich mit Einkommen oder Ausgaben?

Mit den notwendigen Ausgaben. Sie bestimmen, wie viel Geld Sie im Notfall wirklich brauchen.

Soll ich erst Schulden tilgen oder den Notgroschen aufbauen?

Ein kleiner Puffer verhindert, dass neue Schulden entstehen. Danach können teure Kredite Vorrang haben. Prüfen Sie das mit dem Kreditkarten- oder Darlehensrechner.

Quellen und weiterführende Links

Zuletzt geprüft am 10. Oktober 2026 · So rechnen wir